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Triggerpunkt Therapie

Gezielte Behandlung myofaszialer Schmerzpunkte

Triggerpunkte sind verhärtete, schmerzhafte Stellen in der Muskulatur, die oft ausstrahlende Schmerzen verursachen. Durch gezielte manuelle Techniken werden diese Punkte gelöst.

Anatomische Tafel der oberflächlichen Rückenmuskulatur mit markierten Triggerpunkten
  • TrapeziusTrapezmuskel – Nacken und Schulter
  • Latissimus dorsiGroßer Rückenmuskel
  • SacrospinalisRückenstrecker entlang der Wirbelsäule
  • Infraspinatous fasciaFaszie unter dem Schulterblatt
  • Lumbar fasciaLendenfaszie
  • Glutaeus medius / maximusGesäßmuskulatur
Oberflächliche Rückenmuskulatur, Tafel aus Sobottas Atlas der Anatomie des Menschen (1909, gemeinfrei). Die lateinischen Bezeichnungen sind die der Originaltafel; die Legende daneben übersetzt sie. Die sandfarbenen Flächen markieren Regionen, in denen myofasziale Triggerpunkte häufig auftreten: Nacken, oberer Trapezmuskel, Schulterblattregion, zwischen den Schulterblättern, Lende und Gesäß. Die genaue Lage ist von Mensch zu Mensch verschieden und wird beim Abtasten gefunden. Bildquelle

Was sind Triggerpunkte?

Myofasziale Triggerpunkte sind Verhärtungen in der Muskulatur, die bei Druck Schmerzen in andere Körperregionen ausstrahlen können. Sie entstehen durch Überlastung, Fehlhaltung oder Stress und können chronische Schmerzsyndrome verursachen.

Anatomische Tafel der vorderen Rumpfmuskulatur mit markierten Regionen, in denen Triggerpunkte häufig auftreten
  • SubclaviusUnterschlüsselbeinmuskel
  • DeltoideusDeltamuskel – Schulter
  • Pectoralis majorGroßer Brustmuskel
  • Pectoralis minorKleiner Brustmuskel, darunter gelegen
  • Serratus anteriorVorderer Sägemuskel über den Rippen
  • Rectus abdominisGerader Bauchmuskel
  • Obliquus abdominis externus / internusÄußerer und innerer schräger Bauchmuskel
  • Linea albaSehnenstreifen in der Bauchmitte
Vordere Rumpfmuskulatur, Tafel aus Sobottas Atlas der Anatomie des Menschen (1909, gemeinfrei). Die lateinischen Bezeichnungen sind die der Originaltafel; die Legende daneben übersetzt sie. Markiert sind Regionen, in denen Triggerpunkte häufig auftreten, jeweils auf beiden Körperseiten: unter dem Schlüsselbein, am Deltamuskel, in der Brustmuskulatur, am vorderen Sägemuskel sowie im geraden und im äußeren schrägen Bauchmuskel. Die Tafel ist auf der linken Seite tiefer präpariert als auf der rechten – dieselbe Körperregion zeigt dort deshalb eine tiefere Muskelschicht. Ein Triggerpunkt kann dort schmerzen, wo er sitzt – oft strahlt der Schmerz aber in eine andere Körperregion aus, die vom Punkt selbst entfernt liegt. Deshalb wird beim Abtasten nicht nur dort gesucht, wo es weh tut. Bildquelle

Mögliche Anwendungsgebiete

  • Chronische Schmerzen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Schulter-Nacken-Syndrom
  • Rückenschmerzen
  • Bewegungseinschränkungen
Rechtlicher Hinweis

Die hier beschriebenen Methoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht immer geteilt werden. Sie ersetzen keine schulmedizinische Diagnose oder Behandlung.

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